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TF2 Basics

TF2 Basics

Grundlegende Tipps

Möglichkeiten, einen Spy zu enttarnen

  • Gegnerische Spieler sind ein Hindernis. Blockiert dich also ein Mitspieler, ist es ein getarnter Spion.
  • Die Umrisse von unsichtbaren, gegnerische Spys werden kurz sichtbar, wenn der Spy Schaden erleidet.
  • Läuft man durch die Gegend und bleibt für einen kurzen Moment hängen, ist man möglicherweise gegen einen unsichtbaren Spy gelaufen.
  • Ein Teammitglied, welches große Strecken zurücklegt, um Richtung eigenen Respawn zu laufen, könnte ein Spy sein.
  • Ein getarnter Spy läuft selten so schnell, wie es die die Klasse eigentlich tut. Das heißt, dass ein Spy als Scout wesentlich langsamer läuft als ein echter Scout.
  • Ein Mitspieler trägt den eigenen Namen, wenn man auf ihn zielt: Es ist ein Spy!
  • Eine Mitspieler spielt eine Klasse, die laut Score-Board nicht in eurem Team vertreten ist: Es ist ein Spy!

 

Waffen und ihre Wirkung

  • Mit dem Heilstrahler des Medics können zwei oder mehr Spieler gleichzeitig unverwundbar gemacht werden, da es einen kurzen Moment dauert, bis der Schild abklingt. Wechselt man schnell genug das Ziel, bleiben beide Spieler durchgehend unverwundbar. Dadurch wird die gesamte Zeit der Unverwundbarkeit von 10 Sekunden auf weniger reduziert.
  • Mit dem Demoman sollte man in der Defensive den eigenen Capture Point mit Stickybombs versehen. Hört man, dass der Punkt eingenommen wird, sollte man mit der Zündung einen kurzen Moment warten. Oft ist die Aktion nur angetäuscht.
  • Der Übercharge des Medics wird schneller geladen, wenn der Medic echte Lebenspunkte heilen muss.
  • Stickybombs, die bestimmte Wege blockieren, schrecken ab und zwingen den Gegner, andere Wege einzuschlagen. Effektiver ist es jedoch, die Stickybombs versteckt zu platzieren und sie auch tatsächlich einzusetzen. Vor allem, seitdem Sticky-Bombs mit Projektil-Waffen zerstören werden können ist ein verstecktes platzieren wichtig!

 

Tipps für den Engineer

  • Mittels sekundärere Feuertaste kann beim Bauen die Sentrygun jeweils um 90° gedreht werden. Wichtig, macht es euren Teamkameraden einfach und platziert den Ausgang immer günstig mit Blickrichtung beim teleportieren in Laufrichtung.
  • Ein Teleporter (egal ob funktionstüchtig) ist ein prima Lockmittel für Spys. Platziert man einen außerhalb des Raumes, indem die eigene Sentrygun steht, weiß man meist, ob ein Spy in der Nähe ist, da Spys es sich selten entgehen lassen, einen einsamen Teleporter auszuschalten.
  • Auch unter Wasser kann gebaut werden. Teleporter-Ausgänge werden dort oftmals seltener aufgespürt. Ein Dispenser verhindert, dass man ertrinkt, da er schneller heilt als man unter Wasser Schaden nimmt.

 

Einstellungen und Optionen

Viel kann man in TF2 nicht umstellen, was von vielen Spielern befürwortet wird. Natürlich bringt es Vorteile, die grafischen Details zu eröhen. Jedoch bedeutet ein ruckelndes Spiel (wegen zu hoher Auflösung und zu vielen Details) einen enormen Nachteil. Wer den Befehl cl_showfps 1 in die Konsole eingibt, kann während dem Spiel überprüfen, wie seine Performance ist. Die FPS (frames per second) sollten einen Wert von 30 nicht unterschreiten, da sonst das eigene Spiel stark negativ beeinflusst wird.

Sensitivity
Ein wichtiger Punkt ist die Maussensibilität (sensitivity). Einen optimalen Richtwert kann man nicht nennen, da die Mausempfindlichkeit im Spiel auch von der Mausempfindlichkeit unter Windows abhängt. Dennoch kann man sagen, dass sie höher sein sollte als bei Spielen wie Counter-Strike, da man sich in TF2 wesentlich schneller im Nahkampf drehen muss. Nur selten (als Sniper beispielsweise) wird präzises Zielen auf Entfernung gefordert. Kommt einem die Mausempfindlichkeit im Spiel seltsam vor, kann es auch sein, dass man unter Windows noch die Zeigerbeschleunigung aktiviert hat. Demnach wird geprüft, wie schnell die Maus bewegt wird und nicht nur, wie weit.

Pfeil-Tasten vs. WASD-Tasten
Wer sich als Neuling nicht entscheiden kann, ob er als Bewegungstasten die Pfeiltasten oder WASD (bzw. andere Buchstabenkombinationen) verwenden soll, der sei unbesorgt: Schon in TFC schieden sich die Geister und man kann ganz klar sagen, dass sowohl Pfeiltasten als auch Buchstabentasten in TF2 funktionieren.

FOV (field of view)
Die FOV stellt eine Art Zoom da. Manuell kann man sie mit dem Befehl "fov xyz" in TF2 derzeit nicht ändern, wohl aber in den Multiplayer-Einstellungen im Optionsbereich. Eine höhere FOV bedeutet ein größeres Sichtfeld, aber auch "optisch" kleinere Gegner. Da das Sichtfeld durch eine höhere FOV erweitert ist und die seitlichen Wände optisch schneller bei Bewegung an einem vorbei gleiten kann es zum Eindruck kommen, man würde sich schneller durch die Maps bewegen, was aber nicht der Fall ist. Der große Vorteil einer hohen FOV liegt auf der Hand: Man kann viel eher sehen, ob sich ein Gegner von der Seite nähert.

Den eigenen Namen ändern
Viele Spieler suchen vergeblich im Optionsbereich nach einer Möglichkeit, den eigenen Namen zu ändern. Der Nickname im Spiel ist stets der Nickname, den man in der Steam Community, bzw. in der Friends-liste gewählt hat. Sollte man einmal [unknown] oder dergleichen heißen, muss man sich nur ins Friends-Netzwerk einloggen und der Name wird aktualisiert. Zugriff zum Friends-System bekomm man im Spiel, indem man SHIFT+TAB drückt.

Man kann auch den Namen per Console ändern indem man "setinfo name NEUERNAME" eintippt.

Gamma
Die Änderung der Gamma-Einstellungen war in TFC von großer Bedeutung. In TF2 ist man jedoch nicht so stark auf eine übermäßig hohe Bildschirmhelligkeit angwießen, da es in den bisherigen Maps kaum dunkle Ecken gibt, die man aufhellen müsste.

 

Scripts

Bitte beachten: Derzeit sind komplexere Scripts in TF2 nicht freigeschaltet!

Im Folgenden orientieren wir uns sehr stark an der Vorlage des englischsprachigen TF2-Wiki-Artikels.

Alle Arten von Binds und Scripts werden für TF2 in einer *.cfg Datei untergebracht. Die Spieleinstellungen (inklusive bestehenden Binds für die Tastenbelegung) findet man unter

\SteamApps\team fortress 2\tf\cfg\config.cfg

Der Spieler hat jedoch die Möglichkeit, eine autoexec.cfg im gleichen Ordner zu erstellen. *.cfg Dateien können im normalen Texteditor editiert werden. Die autoexec.cfg Datei wird ebenso wie die config.cfg Datei automatisch beim Spielstart geladen.

 

Einfache Binds
Einfache binds haben stets den gleichen Aufbau: bind "" "". Jeder Bind steht in einer eigenen Zeile. Ein Beispiel für die Verknüpfnung zwischen der Taste "1" und dem ersten Waffenslot sieht so aus:

bind "1" "slot1"

Die Namen der Tasten bekommt man am leichtesten heraus, indem man sie alle im Spielmenü "bindet" und dann einen Blick auf den Eintrag wirft.

 

Komplexe Binds
Komplexe Binds führen gleich mehrere Befehle aus, welche durch ein Semikolon (;) getrennt werden müssen.

bind "q" "build 3; wait 50; +attack; wait; -attack; slot1"

Dieser Befehl (geeignet für den Engineer) führt folgende Befehle aus:

 

  • build 3 bewirkt das Bauen einer Sentrygun (Welche Zahl für welches Konstrukt steht, erfährt man weiter unten).
  • wait 50 lässt das Spiel 50 Frames Warten, bis der nächste Befehl ausgeführt wird.
  • +attack startet einen Anfriff, der kontinuierlich weitergeführt wird (+Befehle bedeuten generell, dass die Aktion weitergeführt wird, solange die Taste gehalten wird.)
  • wait lässt das Spiel eine kurze Zeit warten, bis der nächste Befehl ausgeführt wird
  • -attack beendet den Angriff
  • slot1 wechselt zur primären Waffe (shotgun)

 

Aliases
Für eine einfachere Handhabung seiner Binds epfiehlt es sich, Aliases zu verwenden. Dabei Ordnet man einer Reihe von Befehlen einen Namen (bzw. Alias) zu und bindet eine Taste ausschließlich mit dem Alias. Dadurch kann man später den Befehl/die Befehlskette auch bei anderen Tasten problemlos verwenden und muss nur immer wieder den Alias eintragen.

alias "BaueSentrygun" "build 3; wait 50; +attack; wait; -attack; slot1"
bind "q" "BaueSentrygun"

Die Wahl des Alias-namens ist dabei egal. Man hätte anstatt "BaueSentrygun" auch einen anderen Namen benutzen können.

Auch Aliases können zu einem +Befehl umgeformt werden.

alias "+upgradeSentry" "slot3; +attack"
alias "-upgradeSentry" "-attack; wait; slot1"
bind "2" "+upgradeSentry"

Hier gibt es zum einen den +Befehl, welcher bewirkt, dass mit dem Schraubschlüssel des Engineers kontinuierlich attackiert wird (die Sentrygun soll damit ge-upgradet werden). Zum anderen gibt es den -Befehl, welcher die Aktion stoppt und zur primären Waffe wechselt.

Wichtig ist, dass zwar nur der +Befehl mit einer Taste verknüpft wurde (Hier: Taste 1), allerdings auch der -Befehl automatisch ausgeführt wird, wenn die Taste nicht mehr gedrückt wird.

 

Alias Schleifen
Bei dieser Art von Script werden die Aliases in Schleifen gelegt. Letztendlich ist es dadurch möglich, eine Taste anzutippen und die Aktion weiterhin ausführen zu lassen. Drückt man die Taste ein zweites mal, endet die Aktion.

alias "Kriechen" "ducken1"
alias "ducken1" "+duck; alias Kriechen ducken2"
alias "ducken2" "-duck; alias Kriechen ducken1"

Hier wird der Alias "Kriechen" zuerst mit dem Alias verknüft, der einen +Befehl ausführt. Danach wird "Kriechen mit einem Alias verknüpft, der den dazugehörigen -Befehl ausführt. Und danach wird der Ausgangszustand wieder hergestellt. Fehlt nur noch ein einfacher Bind, der die Aktion auslöst:

bind "space" "Kriechen"

Drückt man die Space-Taste, fängt man an, sich zu ducken. Drückt man die Space-Taste ein zweites mal, hört man auf, sich zu ducken.

 

Ordnung schaffen
Wenn man nun ein komplexes System aus Binds und Aliases besitzt, muss man sich und seine Binds organisieren. Am leichtesten hat man es, wenn man für jeder Klasse eine eigene *.cfg Datei anlegt und sie mit dem Befehl

exec .cfg

im Spiel ausführt. Natürlich empfiehlt es sich, auch diesen "exec"-Befehl mit einer Taste zu verknüpfen, sodass man es später leichter im Spiel hat.

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