Bezüglich der kleinen off-Topic-Diskussion im anderen Thread möchte ich dieses Thema, welches glaube ich noch keinen eigenen Thread hat (sorry, wenn ich mich irre), gerne weiter besprechen.
Es geht um die ganze Updates und ob ihr denkt, ob diese dem Spiel Team Fortress 2 geschadet oder geholfen haben.
Um jedenfalls dort anzuknüpfen, wo es im anderen Thread wirklich zu Off-Topic wurde:
[NSA]Manji hat geschrieben:
Gerade Updates sind ein zweischneidiges Schwert:
- Die Hardcore-Spieler profitieren davon, da es dann immer wieder was Neues zum ausprobieren gibt sobald Langeweile einkehrt.
- Für Neulinge, Core- und Gelegenheitsspieler hingegen bedeuten neue Waffen (und damit knallhart "taktische Komponenten") erstmal "mehr lernen" und "nachlesen". Da ist dann nichts mit "relaxed im gewohnten Ambiente rumdaddeln". Erstmal muss man raffen, warum jetzt plötzlich Spieler zu Eis eingefroren werden oder mit irgendwas Laserähnlichem pulverisiert werden können. Warum machen manche Granaten vom Demoman mehr Damage? Wo ist da der Nachteil? All diese Informationen bekommen Spieler heute nicht mehr ingame, sondern müssen raustabben oder in den Itemstore schauen und lesen lesen lesen.
Dass die Updates einige Leute vergrault haben hatte ich ja erwähnt. Spieler, die gerne auf diesen ganzen Schnick-Schnack verzichten würden gibt bzw. gab es. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich die Gelegenheitsspieler und Neulinge (die Core-Spieler würde ich teilweise noch zu den "Hardcore-Spielern" mit rein zählen) wirklich so sehr durch die Item-Flut gehen, bzw. ob der totale Overkill an "Neuer Scheiß" wirklich zu viel für sie wäre.
Klar gibt es mittlerweile unzählige Waffen und es wäre eine kleine Zumutung, alle in einem Streich lernen zu müssen. Aber ich denke primär interessant wäre es für den Spieler, wenn er selber die Waffen hat und sich zwischen diesen Waffen sein eigenes, ideales Set erstellen müsste.
Solange dies nicht der Fall ist, kennt er die Waffen nur von den Gegnern. Und solange der Gegner nicht in jeder Runde die Waffe wechselt, sollte der Spieler sich mit der Zeit nicht nur auf die Klasse, sondern auch seine Waffen einstellen können und diese kennen lernen. Desweiteren kann er sich die Waffen der Gegner/Kameraden während dem Respawnen ankucken. Wenn ich 5 mal bei dem selben Spy mit dieser Eiszapfen zu Eis gefriere, muss da ja ein Zusammenhang sein!
Dann wird der Spieler irgendwann selber Items und Waffen finden. Da es aber ein Item-Limit gibt und man nicht alle 5 Minuten etwas neues findet, findet auch kein Item-Overkill statt. Sprich, wenn man eine neue Waffe findet, hat man (denke ich) genug Zeit diese Waffe auszuprobieren und kenen zu lernen, bis man eine neue Waffe findet.
Fraglich ist natürlich, um diese von mir beschriebenen Prozesse ausreichen, um alle Waffen bis ins kleinste Detail kennen zu lernen und man zu einem späten Zeitpunkt nicht zu externen "Literatur", also dem Wiki oder diversen Youtube-Tutorials, greifen muss. Aber ich denke, wenn man so weit dies zu erreichen, wird man auch schon über den Rank eines Gelegenheitsspieler/Neulings raus gewachsen sein.
Und außerdem war TF2 mMn. schon immer trotz seiner Einsteigerfreundlichkeit komplex genug gewesen, dass man auch früher schon sich diverse Tutorials angekuckt hat, um sämtliche Spielmechanismus einverlauben zu können. Dabei denke ich an Sachen wie Rocket-, Stickie-Jumping oder die Stab-Techniken des Spy.
Klar, das Spiel ist nicht mehr so einsteigerfreundlich wie früher, weil es mittlerweile sehr viel mehr Inhalt hat. Ich denke aber, man hat es sich schon bewahrt den Spielern einen möglichst leichten Einstieg zu geben und dass dieser Overkill an Waffen und Items nicht zu hoch ist, um Neulinge und Gelegenheitsspieler abzuschrecken.